Sicherheit
Wie in den meisten südamerikanischen Ländern ist die Kriminalitätsrate auch in Venezuela als relativ hoch anzusehen. Ganz besonders in den Großstädten (Straßenkriminalität). Meldungen des Auswärtigen Amtes zufolge besteht auf der Ferieninsel Margarita ein erhöhtes Risiko bewaffneter Raubüberfälle. Auch hört man entlang der kolumbianischen Grenze in den venezolanischen Teilstaaten Amazonas, Apure, Barinas, Táchira und Zulia immer wieder von Entführungen und anderen gewalttätigen Übergriffen. Betroffen sind vorwiegend Ausländer, die aber durch ihr auffälliges Verhalten manchmal geradezu eine optimale Zielscheibe für Verbrechen darstellen.
Das Auswärtige Amt empfiehlt:
- Fahrten bei Dunkelheit aus Sicherheitsgründen möglichst zu vermeiden.
- kein Camping und keine Reisen per Anhalter durchzuführen.
- sich vor Ausflügen ohne einheimische Reiseleiter genauestens zu erkundigen, welche Orte unbedingt zu meiden sind.
- sich schon bei der Ankunft auf dem Flughafen Caracas umsichtig zu verhalten; es häufen sich Überfälle unter Beteiligung von Uniformträgern und Taxifahrern. Insbesondere sollte man nicht in der Ankunftshalle des Flughafens auf Transportangebote von vorgeblichen Taxifahrern oder autorisiert wirkenden Personen eingehen, sondern ausschließlich die offiziellen Flughafen-Taxis (schwarze Geländewagen der Marke Ford Explorer mit gelben Kennzeichen) benutzen, die unmittelbar vor der Ankunftshalle warten. [...]
Hier das komplette Buch bestellen!
Sigrid Steiner
Venezuela: Leben und arbeiten in Venezuela
64 Seiten, Arbeitsmappe A4
